Samstag, 5. November 2016

Nach dem MRT-Marathon / Stand 11/16


Schon einmal drei MRT-Untersuchungen innerhalb von drei Wochen gehabt?

Ich muss ja sagen, dass mich das ein wenig stresst: Ich mag "die Röhre" nicht, es ist eng, es ist laut, es ist unbequem - und nach einiger Zeit kann ich mich gepflegt in Platzangst steigern.
Da ich ja nicht gerade schmal bin, liege ich da auch immer äußerst krumm drin, habe Angst, husten zu müssen und mir wird schlecht, wenn das Kontrastmittel gespritzt wird [In der Enge brechen müssen - wäre bestimmt auch mal ein Ereignis...].
Kurzum: Ich bin eine Mimi und lasse mir inzwischen die "Schlafspritze" geben.
Ich werde zwar immer belehrt, dass es sich lediglich um eine Beruhigungsspritze handle, doch bei den ersten beiden Untersuchungen habe ich die 25 Minuten wunderbar erholsam geschlafen - bei der dritten Untersuchung bin ich wach geworden, immer wieder und jedes Mal war mein Gedanke:
"Der Arzt hat zu wenig gespritzt - den erwürge ich!"
Da ich mich allerdings in einem absoluten Dämmerzustand befunden habe und immer wieder weggenickt bin, konnte ich diesem Gedanken trotz mehrmaliger Widerholung nicht folgen.

Und das Ende vom Lied?
Halswirbelsäule ist -wie eh und je- frei von Entzündungen.
Brustwirbelsäule und Schädel sind seit einem Jahr ohne zusätzliche Entzündungen, es sind nur die alten Herde vorhanden, keiner ist aktiv.
Na immerhin etwas!

Nachdem mein Neurologe mir beim letzten Termin ganz deutlich gesagt hat, dass ich mich von dem Gedanken, wiederhergestellt und munter zu sein, verabschieden müsse. Das wird nicht mehr kommen und würde mich nur unglücklich machen.

Danke auch.