Montag, 25. Januar 2016

...und sonst so?


In Gedanken habe ich den Beitrag [und viele andere] schon geschrieben.
Doch dann wurde es zu jammerig. 
Die Ideen fehlten beim Schreiben  [weil ich mir wieder nichts notiert hatte].
Ich wollte keine super-duper-Motivationsrede schreiben.
Ein Dilemma.
Denn es ist nun mal so: Auch wenn es mir im Vergleich zu anderen "gut" geht - mir geht es nicht "gut".
Ich bekam letztens die Frage gestellt, ob es mir "gut" ginge [in Hinblick auf meinen Gesundheitszustand, kein Geplänkel] und ich konnte nur antworten: "Es wird nie wieder gut."
Was bei meinem Gegenüber scheinbar Verstörung und Verwirrung auslöste, denn es folgte die Nachfrage, ob es mir nicht "besser" ginge, schließlich ging es mir ja offensichtlich schon mal "schlechter".
Ich hasse solche Gespräche und mag einfach auch nicht mehr lächeln und betonen, wie "gut" doch alles ist.
Es ist zum Kotzen.


Sport ist gesund. 
Sport ist "gut" [Ha! Da ist es wieder!] für den Körper.
Sport vertreibt den Körperschmerz zu Gunsten von Muskelkater.
In den letzten Wochen habe ich durch Zeitproblemen, Feiertagen und Krankheit den Sport etwas schleifen lassen.
War das schlimm?
Bis auf das schlechte Gewissen eigentlich nicht.
War es besser für meinen Körper?
Bis auf den fehlenden Muskelkater eigentlich nicht.
Der Körperschmerz bleibt.
Muskelkater oder Körperschmerz.
Pest oder Cholera.
Alles wie immer.

...und sonst so?