Freitag, 5. Dezember 2014

Rebif


Beipackzettel sind irgendwie frustrierend...


Na danke auch...

Bedenklich finde ich ja nur, wie ewig lang dieser Beipackzettel ist und wie mangifaltig die Nebenwirkungen, so dass man schon auf die Idee kommen könnte: Vielleicht doch besser, es einfach nicht zu nehmen?

Nein, ich weiß, das ist keine Alternative...



Kommentare:

  1. Ich finde Beipackzettel ehrlich gesagt immer erschreckend.
    Jedes Mal, wenn ich eine neue Pille nehme (ich musste das leider in den letzten Jahren öfter mal wechseln) habe ich angefangen, mir das durchzulesen und es nach der Hälfte total frustriert weggelegt. :/

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    1. Gerade bei der Pille halte ich es für sehr wichtig. Meine Frauenärztin weist da auch vermehrt hin, da ich eine Verkettung der Nebenwirkungen mit Thrombose hatte, die nicht sonderlich erfreulich waren ;)
      Die Formulierung versetzt nur einen ziemlichen Stich...

      Mir gefallen ja die Beipackzettel von Kopfschmerztabletten am besten: Mögliche Nebenwirkungen: Kopfschmerzen!

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  2. Ja, Beipackzettel sind der gefühlte Noooooo für jedes Zeug! Wie Palandurwen meint: Pille... ich hab dem Liebsten vor ner Weile mal die Nebenwirkungen abfotografiert... Da hab man eigentlich keine Lust mehr drauf XD

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    1. Das finde ich gut: Die meisten Männchen wissen gar nicht, was wir uns da antun :)

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  3. Ja diese tollen Teile ......:(
    Ich hasse das immer wieder, dass ich sie lese.

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    1. Nur irgendwie fühle ich mich auch schlecht, wenn ich sie nicht lese, denn irgendwie möchte ich ja schon wissen, was passieren kann.
      Vor der Cortisontherapie bin ich gar nicht aufgeklärt worden - und hatte ziemliche Panik, als Nebenwirkungen auftraten, von denen ich ja nun mal nicht wusste, dass es welche sind ;)

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  4. Beipackzettel müssen sich ja auch immer gegen alles Mögliche absichern und alles aufführen, was auch nur einem in ich weiß nicht wie vielen 100000(...) passieren kann. Dennoch hast du Recht, bei den meisten Mittelchen vergeht einem da echt schon die Lust, inbesondere wenn noch als mehr oder weniger häufige Nebenwirkung aufgeführt wird, dass es das Problem verschlimmern kann, gegen das man es überhaupt erst nimmt...

    Wenn ich das von meinem Patenonkel richtig in Erinnerung habe nimmt er allerdings tatsächlich keine (oder kaum?, jedenfalls keine von den "richtig heftigen") Medikamente und es geht ihm damit ziemlich gut - er ist zwar auch früh müde, aber anscheinend im Gegensatz zu vielen seiner Mitpatienten aus dem Anfangsstadium noch sehr mobil und weitestegehend fit, wenn ich es nicht wüsste würde ich es ihm vermutlich gar nicht anmerken. Er hält sich aber auch so gut es geht fit, fährt viel Rad (Ist das nicht was für dich?) und ernährt sich sehr gesund (Ich sag nur Frischkornbrei...) und ich vermag nicht genau zu sagen, wie sich das vorher verhielt. Was ihm aber, so blöd das für manche klingen mag, auch gut geholfen bzw. ihn weitergebracht hat war Homöopathie bzw. eine gute Heilpraktikerin.
    Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute! *drück* Du schaffst das!

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    1. "Fortschreiten der Behinderung" hat mich einfach total zurückgeworfen...und die ganzen anderen Sachen von Nekrose über die ganzen anderen Freuden...ui, danke...

      Genau, wenn aufgeführt wird, dass es schlimmer werden kann, obwohl/weil man das Medikament nimmt, ist ganz schön paradox und erst mal erschreckend :)

      Danke für die Infos über deinen Patenonkel! Ich sammel für mich ja alle Tipps und schaue, was ich wie am besten für mich umsetzen kann und was es mit mir macht :)
      Dass man so fürchterlich schnell müde wird, ist ja auch eine Nebenwirkung der MS und ich bin so froh, endlich zu wissen, dass ich nicht spinne, sondern es wirklich einen Grund dafür gibt. [Ist bei mir seit ca. anderthalb Jahren und ich dachte, ich habe permanenten Eisenmangel, da die Werte auch nicht so gut sind, doch auch nie eklatant schlecht]

      Tatsächlich ein Heilpraktiker? Hm, dann sollte ich mir auch darüber wohl mal Gedanken machen...

      Danke dir, ich hoffe es :)

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  5. Beipackzettel sind doof! Ich lese die Nebenwirkungen nur noch dann, wenn ich aktuell was nehme und dann auf einemal seltsame Symptome kriege. Aber vorher, nee, dann kriegt man so ungefähr alles!

    Ich denke, wenn man eine Krankheit hat und die Medis helfen können, die zu unterdrücken und zu verlangsamen, dann sollte man die nehmen und hoffen, dass man mit den Nebenwirkungen klar kommen wird. =)
    Meine Psychopillen sind leider auch nicht ohne - aber was wäre die Alternative? Nicht nehmen und riskieren, dass alles schlimmer wird? Nee.

    *knuffel*
    LG
    Centi

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    1. Ja, das ist es, da sitzen wir alle im selben Boot: Was ist die Alternative?
      Das Risiko möchte ich auch nicht eingehen, denn es ist ja nun mal nicht rückgängig zu machen, wenn irgendwas einmal in Gang gesetzt ist...

      Bei Rebif ist der Vorteil, dass es schon relativ lange auf dem Markt ist und die Erfahrungswerte wohl sehr gut sind. Also: Das Beste hoffen! Auch wenn das Pieken ganz schön nervt...

      *reknuffel* Danke =)

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  6. Hallo,
    ich habe erst jetzt den Link entdeckt und ich wollte hier mal schreiben. Meiner Mutter wurde auch MS diagnostiziert, allerdings hat man ihr bei einer Kur in einer Spezialklinik gesagt, dass es wohl doch etwas anderes sein muss, für sie ist die Suche nach einer Diagnose bis heute nicht abgeschlossen.
    Du kennst jetzt deinen Feind und die Rennerei von Arzt zu Arzt ist vorbei, das ist ja auch schonmal was, auch wenn der Feind gemein und ein Arschloch ist.
    Meine Ma ging regelmäßig zu einer MS Selbsthilfegruppe, da war ich auch ab und an dabei, vielleicht ist das auch was für dich?
    Ich drücke dich mal ganz feste und wünsche dir alles Gute und dass das Rebif wirkt und die Schübe lange verzögert und die Intensität verbessert.
    LG
    Frigga

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    1. Ja, ich habe mich schon informiert und werde ab Januar wohl die örtliche Selbsthilfegruppe aufsuchen, denn jetzt vor Weihnachten wollte ich mich nicht aufdrängen, da stehen ja meist Weihnachtsfeiern an - und das schien mir eher unpassend.

      Es klingt wahrscheinlich blöd, doch es ist irgendwo auch eine Erleichterung, denn die Symptone waren ja da, sie waren nur nicht zuzuordnen [und ich dachte ja schon, ich spinne].
      Dass deiner Ma noch nicht geholfen werden konnte, ist ja furchtbar, dieses ergebnislose Rumgeforsche stelle ich mir auch ganz furchtbar vor. Ungewissheit ist ein schlimmer Begleiter. Gerade von MS wird ja gesagt, dass es die "Krankheit mit den 1.000 Gesichtern" sei, deswegen ist das Ganze ja auch so verflixt.
      Ich drücke euch die Daumen, dass die Diagnose bald etwas Greifbares ergibt, gegen das angegangen werden kann.

      Danke :)

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